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4. Tag in Rio

An unserem vierten und letzten Tag in Rio haben wir uns nochmal den Pedra da Gávea vorgenommen. Dieses Mal waren wir aber besser vorbereitet. Wir kannten den Einstieg (findet man ganz easy unter Google maps: Trilha Pedra da Gávea), hatten genug Essen und Trinken dabei und super Wetter ausgesucht.

Pedra da Gávea


Der Berggipfel ist genau auf 833m m.ü.M. und man braucht nicht viel zu rechnen um heraus zu finden wieviele Höhenmeter das sind, wenn man von Meereshöhe startet. Wer in der Schweiz lebt ist auch schon Schlimmeres gewohnt, aber gleichwohl war es anstrengend. Kleinere Kletterpassagen galt es zu überwinden, aber mit ein bisschen Klettererfahrung ist das alles leicht machbar. Nach knapp zwei Stunden waren wir oben. 🙂


Die 360° Aussicht vom Gipfel ist die ganze Mühe allemal wert. Echt genial!!











Ursprünglich wollten wir um 16h bereits den Bus nach Paraty nehmen, was sich aber als utopisch herausgestellt hatte, denn wir waren erst um vier wieder zurück an der Metrostation.Dann eben der um 18h, auch das haben wir nicht geschafft. Denn was jeder, der einmal in einer Großstadt war, weiss, ist dass man mal schnell zwei Stunden brauchen kann um von A nach B über C. Folglich blieb und jetzt nur noch die 20h Variante, so dass wir aber erst nach Mitternacht in Paraty ankamen. Hatten erst etwas Sorge, ob das Hostel uns dann noch rein lässt.. und wie wir dort ankamen, war tatsächlich kein Mensch dort. Nachdem wir ne Weile gewartet hatten (nach einem super anstrengenden Wanderung und noch verschwitzt und dreckig…) und wir schon überlegt hatten die Isomatten auszurollen kam doch jemand und hieß uns freundlich willkommen 🙂 Gab dann sogar ein Upgrade auf ein Einzelzimmer mit eigenem Bad statt Dorm! Luxus!

Wusstet ihr eigentlich, dass man nach so einer richtigen Wanderung auch richtig stinken kann? Nee, wir auch nicht, aber nachdem sich so mancher von uns in der U-Bahn Weg gesetzt hat, war uns das dann auch klar.

Fazit nach vier Tagen Rio:

Wir haben noch keinen Durchfall und sind auch sonst gesund geblieben. Rio ist eine sehr grosse Stadt mit sehr vielen schönen Seiten und noch viel mehr traurigen Seiten. Der Gegensatz zwischen Arm und Reich ist sehr gross. Die letzteren schützen sich durch hohe Mauern um ihre Häuser oder haben gleich ihre ganze Nachbarschaft durch einen Sicherheitsdienst geschützt. Man sieht überall verfallene und herunter gekommene Häuser aus der Kolonialzeit. Riesige Favelas teils pazifiziert, teils noch von Drogenbossen regiert.

Wir haben die Touri Attraktionen gemieden, also kein Cristo, kein Zuckerhut und keine Copacabana, dafür aber auf dem Pedra da Gávea und am Strand von São Conrado. Wir sind sehr zufrieden mit unserer alternativen Rio de Janeiro Tour 🙂




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5 Kommentare

  1. Anonym 2. November 2016

    hey, ihr zwei!
    jetzt habe ich es auch mal auf eure seite geschafft! musste auf der startseite kurz das risiko abschätzen vor neid und aufsteigendem fernweh zu platzen, hab es aber doch gewagt weiter zu gucken 🙂 und freue mich jetzt schon auf neue einträge!! super toll gestaltet! sogar mit wiki links ^^ echt lustig wie ihr schreibt und tolle fotos! ich freu mich für euch!!
    viele grüße aus unserem farbenfrohen herbst :-* :-*

    • Dominik 3. November 2016 — Autor der Seiten

      Hallo Anonymous,
      vielen Dank für deine liebe Nachricht. Wir hoffen du bist nicht allzu neidisch. ?
      Verrätst du uns noch wer du bist? ?
      Ganz liebe Grüße an alle Anonymen, die im Herbst sitzen.
      Stiefi und Dominik

  2. Lenchen 3. November 2016

    upsi, vergessen! hier ist lena 🙂

  3. Pepoo 5. November 2016

    Haiaiai das xeht jo verdammt gail us! poww… do wett i au mol hi.

  4. Britta 10. November 2016

    Toll was ihr da macht. Genießt die Zeit. LG von einer alten Klassenkameradin

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