Unsere erste Nacht in unserem super leichten Zelt war eher unbequem. Liegt vielleicht auch daran, dass ein leichtes Zelt eben auch ein kleines Zelt bedeutet. Zumindest Dominiks Knochen müssen sich an den harten Untergrund noch gewöhnen.
Schon morgens beim beschwingten Aufstehen deutet der Himmel nichts Gutes an. Es ist komplett bedeckt und Regen ist angekündigt. Doch der unangenehmste Teil des Tages kommt mit einer WhatsApp „Trump ist Präsident geworden“.
Erst hielten wir es für einen schlechten Scherz, doch nachdem mehrere Zeitungen das selbe schrieben, war es gewiss: Der Alptraum wurde Realität. Bleibt nur zu hoffen, dass er weniger als die Hälfte seiner Ankündigungen umsetzt. 🙁
Nachdem der Schock mit einem Porridge herunter gespült wurde, ging es langsam los. Wir mussten zuerst noch einmal alle unsere Sachen sortieren, denn in ein kleines leichtes Zelt kann man nicht einfach so alles reinwerfen. Es braucht ein Aussenlager.
Als wir nochmal die heutige Wanderroute checken wollten, begann es heftig zu regnen. Nach kurzem hatte es sich aber beruhigt und wir sind los.
Als erstes sind wir mit dem Boot ein Stück den See hochgefahren. An dem Ponto 18 sind wir dann ausgestiegen. Ein freundlicher Doktor (ja der umgangssprachliche medizinische Doktor ist gemeint) zeigte uns den Weg und versicherte uns, dass es bisher keine Schlangenbisse hier zu behandeln gab. 


Los geht’s also, zuerst zu einem Wasserfall. Sehr schön, nach ein paar Minuten schauen, setzen wir unser Häkchen „done“. Naja, sind wir mal ehrlich, wer will sich schon gerne im Regen lange einen Wasserfall ansehen.
Der weitere Weg führte uns durch Urwald, verschiedene private Gärten und am Strand entlang. Ganz am Ende soll es einen schönen Strand geben mit einer alten verfallenen Burg. Von Weitem sehen wir schon das Ziel. Der Regen, klitschige Steine und einige Hunde sorgen nicht für das beste Gemüt. Nichts desto trotz gibt es ein paar schöne Dinge zu entdecken.













Leider stellt sich dann am Ende heraus, dass die Burg in Privatbesitz ist und man da gar nicht hin darf. Ein Strand im Regen lädt auch nicht zum Verweilen ein und ein Boot fährt hier auch schon lange nicht mehr. Nur noch ein verfallener Steg zeugt von dem in einem anderen Reiseblog beschriebenen Abfahrtssteg… Komischerweise ist der Blogeintrag erst ein Jahr alt und hatte noch diverse andere Ungereimtheiten.
Es hatte aber nicht nur schöne Eindrücke auf dem Weg. Verfallen, einfache und luxuriöse Häuser wechseln sich ab. Auch sieht man viel Müll.





Also blieb uns nichts anderes übrig als wieder ein gutes Stück zurück zu gehen bis zum Ponto 23, von wo uns ein Boot zurück brachte.
Hier noch ein paar Fotos von unserem Abendessen am Campingplatz. Nicht gerade drei Sterne, aber oben hat es einen auf dem Tisch.

Hier hat wohl jemand heisses Wasser eingefroren, denn heisses Wasser kann man immer brauchen.
Georg 26. Dezember 2016
Hab endlich mal reingefunden, sieht ja so cool aus. Isses das auch? Heute waren wir bei deinen Eltern zum Kuchen essen. Haben viel gelacht, denn: dumm geschwätzt is glei!
viele liebe Grüße und nachträglich Frohe Weihnachten
die Jaegers aus waldfischbach