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Kultur pur

Ihr habt euch vielleicht schon gewundert, warum ihr heute nichts von uns gehört habt. Wir hatten einen sehr vollen und spannenden Tag. 

Anstelle heute mit der Metro ewig durch São Paulo zu fahren haben wir uns für ein bisschen sonntags Luxus entschieden und mal uber ausprobiert. Die Fahrt bis zum Museum der modernen Kunst (MAM) war ziemlich günstig und daher werden wir das wohl öfter machen. Wenn ihr das auch mal ausprobieren wollt, hier unser Promotionscode GZ1T7RS3UE, so könnt ihr noch ein bisschen mehr Geld sparen und wir auch. 🙂 Vor dem MAM erwartete uns schon ein klassisches Konzert.

Als erstes ging es zur Biennale, das war eher unbeabsichtigt, wir haben uns nur beim Eingang vertan. Die Biennale ist kostenlos und zeigt Kunstwerke nationaler und internationaler Künstler. Naja, die Ausstellung war ok, wobei es Stiefi gar nicht gefallen hat. Letzteres lag wohl an der schlechten Akustik in der Ausstellungshalle. Immerhin war es kostenlos und es gibt ein sehr gutes veganes Restaurant im Inneren.

Anschließend ging es zum MAM auch. hier hatten wir das Glück, dass Sonntag war und somit der Eintritt ebenfalls kostenlos. 🙂 Leider ist die Ausstellung eher klein und die Gemälde und Bilder erscheinen dem Ungeübten betrachtet zusammenhanglos und uninteressant.

Ein drittes Museum stand auf dem Plan, das MAC von der USP. Auch hier kein Eintritt (ist immer gratis), dafür wurde unser Spieltrieb schon in Erdgeschoss geweckt. Das MAC ist ca. 7 mal so gross wie das MAM und hat sehr viele schöne Statuten, Installationen und Gemälde (sogar einen Picasso und einen Chagall). 

Ein Highlight des MACs ist der achte Stock, selbst Kunstbanausen finden diese Aussicht über die Stadt atemberaubend. 


Im Anschluss trafen wir Charles. Charles ist ein Brasilianer, den wir in Paraty getroffen haben. Mit ihm sind wir die Avenida Paulistas entlang flaniert.  Die Avenida Paulistas ist eine der wichtigsten und grössten Strassen in São Paulo. Sie ist jeden Sonntag für den Verkehr gesperrt und tausende Menschen bewegen sich zu Fuss, mit dem Rad, Inlineskates, Skateboards oder mit sonstigen nicht mit Verbrennungsmotor ausgestatteten Gefährten. Diverse Gruppen machen Musik, führen Kunststücke auf oder tanzen.



Auch wurde uns klar, dass Weihnachten hier wohl etwas anders sein wird, denn der Weihnachtsmann trägt hier ein Hawaii Hemd.
Abschliessend ging es weiter zum Casa do Povo, ein Zentrum für Frauen mit Imigrationshintergrund aus Südamerika. Hier sang eine kolumbianische Sängerin Lieder in kleinen Kreis. Dabei lernten wir Sergio aus Mexico kennen.


Zu viert machten wir uns auf den Weg etwas zu essen bzw. zu trinken zu finden. Auf der Rua Augusta fanden wir eine kleine Bar mit Essen und in einer Nebenstrasse, welche Teil der Schwulen-und Lesbenszene ist, tranken wir noch etwas. Dominik hatte dort den schlechtesten Caipirinha Brasiliens bzw. der Welt getrunken und war dementsprechend enttäuscht.



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