Heute morgen haben wir erst einmal unser Zelt gepackt. Der Campingplatz war zwar ok, aber hatte doch durchaus seine Mängel. Je nach Perspektive vom Zelt sah man die schöne Seite, 
die brachliegende Seite,

die Container Seite
oder die Kläranlagen Seite. 🙂 
Letztere roch zwar nicht so schlimm wie man es erwartete, aber die LKWs mit Fekalien haben ordentlich Lärm verursacht. Außerdem gab es ein paar seltsame Mitbewohner, die sich an unseren Lebensmitteln bedienten, was Stiefi massiv aufregte.
Jetzt sind wir in einem ruhigen Hostel in der Einflugschneise des Flughafens 😉
Über Mittag waren wir im Projeto Tamar, dort konnte man Schildkröten in verschiedenen Becken bewundern, die aus Netzen gerettet wurden u dort beheimatet waren, weil sie im Meer nicht mehr überlebensfähig wären. Neben diesen Ausstellungsbecken gab ed noch einige Info. Es werden Brut-Strände beobachtet, den kleinen Schildkröten beim Schlüpfen geholfen und Aufklärung zum Schutz der Schildkröten betrieben.






Abschliessend wollten wir eigentlich nochmal Windsurfen gehen, das wurde aber wegen fehlendem Wind gecancelt.
Auf dem Rückweg sind wir an der Düne von Lagoa de Conceição vorbei gekommen, wo heute zufällig der Brettverleih offen hatte. Wir haben uns dann ein Brett zum Sandschlitteln und Sandboarden geliehen. Stiefi hat den ersten Rutsch gewagt (hier geht’s zum Video). Danach hat Dominik sich im Sandboarden probiert. Leider ist ziemlich schnell sehr viel Wind aufgekommen, der feine Sand pfitzt ganz ordentlich auf der Haut. Jetzt weiß ich auch wie sich unsere Maschinenteile bei Evatec anfühlen müssen, wenn sie beim Sandstrahlen sind. Der Vorteil beim Sandboarden ist, dass es schön warm ist und man sich nicht einpacken muss wie beim Snowboarden. Die Nachteile:
- wenn man hinfällt, fühlt es sich so an wie wenn man auf eine Eisplatte fällt.
- Gerät man in eine Sandverwehung ist das zwar nicht so unangenehm kalt, aber Schnee schmilzt und wir werden noch in drei Tagen Sand im Ohr und allen möglichen und unmöglichen Stellen haben.
- Aprés-Ski gibt es genauso wenig wie Fondue, dafür aber Caipirinha 🙂
