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Paranguá

Um 4:45h sind wir heute bereits aufgestanden, denn unser neues Ziel heisst Ilha do Mel. Um dort hinzugelangen muss man entweder nach Pontal do Sul oder nach Paranaguá, um von einem der beiden Orte eine Fähre zu nehmen. Wir haben uns für Paranaguá entschieden. Einziger Haken an der Sache, es gibt nur einen direkten Bus am Tag und der fährt schon um 6:20h. 

Das Taxi hatten wir auf 5:15h bestellt, es liess aber sehr lange auf sich warten. Der Fahrer war wohl noch nicht ganz wach, Uber und andere Taxis waren um die Uhrzeit nicht zu erreichen. Knapp 20 Minuten später traf unser Fahrer ein und wir schafften es trotz „speed bumps“ (dazu mal später mehr) rechtzeitig zum Busbahnhof.

Dort sind wir auch dem ersten Deutsch sprechenden Brasilianer begegnet. Er war vermutlich Mitte zwanzig und stammt aus einer der vielen deutsch sprechenden Orte hier. Keine Ahnung über wieviele Generationen das Deutsch schon überliefert wurde, aber man konnte es einwandfrei verstehen.

Danach kam wieder eine endlose Busfahrt. Insgesamt acht Stunden, aber immerhin konnten wir zeitweise schlafen. Eine kurze Fährüberfahrt hat zwischendurch auch Mal für Abwechslung gesorgt.

Schaut mal ganz genau hin wie die Autos zur Fahrtrichtung der Fähre stehen.

Gegen späten Mittag waren wir dann in Paranaguá, eine Hafenstadt mit einigen alten Gebäuden aus der Kolonialzeit. Die Stadt ist im Zentrum ganz nett, auch wenn viele Gebäude im Kolonialstil zerfallen. Die Stadt ist kein typischer Touristenmagnet, das war auch mal sehr angenehm.

Morgen früh geht es dann auch schon gleich mit der ersten Fähre rüber zur Ilha do Mel.  Sie ist auch ein UNESCO Weltkulturerbe. Es gibt auf der Insel weder Autos, noch Bankautomaten oder eine Apotheke. Wir gehen momentan davon aus, dass es auch Internet hat. Falls ihr aber die nächsten Tage nichts von uns hört, dann braucht ihr euch keine Sorgen zu machen.

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