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Am Ende der Welt brennt es

Heute (17.12.2016) ging es direkt nach dem Aufstehen (10h) los in die Stadt. Unser erstes Ziel der Supermarkt, nur schnell noch was für nachmittags kaufen. Nachdem alles im Einkaufswagen lag, heisst es anstehen. Alle vier Kassen haben bereits eine Schlange von fünf Metern. In Deutschland hätte es da schon lange eine Revolte gegeben und die Bitte-noch-eine-Kasse-besetzen-Klingel würde ohne Pause läuten. Während wir warten werden die Schlangen noch länger und bei uns in der Schlange tut sich für gut 10 Minuten nichts, also gar nichts. Nach einer gefühlten halben Stunde sind wir endlich dran und können diesen Ort der Geduldsprobe verlassen. 

Stiefi entscheidet sich danach für den Strand und Dominik für ein bisschen Kultur: das Sara Braun Museum und das Braun-Menendez Museum. Das erste Museum lohnt sich kaum, die noch nahezu komplett original erhaltene Einrichtung von Anfang des 20. Jahrhunderts ist ganz nett anzusehen, aber nach zehn Maximum zwanzig Minuten hat man die vier Räume gesehen (also schneller als an der Kasse). Das Braun-Menendez Museum hat zum einen mehr Räume mit viel mehr Einrichtungsgegenständen, mehr Erklärungen und Details. Ausserdem gibt es einen kleinen Raum, der sich mit der Geschichte der indigenen Völker und der Ankunft des weissen Mannes beschäftigt. 

Kurz nach Mittag erreichen wir beide unsere Unterkunft, wo bereits unsere Gastgeber auf uns warten. Zusammen machen wir heute einen Ausflug ans Ende der Welt (bzw. zum Ende des kontinentalen Festlandes). Jedoch hört unsere Fahrt bereits nach 40 Minuten auf. Eine Strassensperre hindert uns an der Weiterfahrt, denn vor uns gibt es Waldbrände. Kurz entschlossen machen wir eine kleine Wanderung. 

Im Anschluss fahren wir weiter zum Puerto del Hambre, in welchem tausende unerfahrenen Seemänner im Jahre 1585 verhungerten und welcher neuerdings zum Schutz der Stätte geschlossen ist. Also ging es weiter zu einer kleinen Bucht, in welcher viele Fischerboote lagen, hier hatten wir dann Mittag gegessen. 

Der nächste Versuch galt dem Fuerte Bulnes, welches aber auch schon zu hatte. Zum Glück hat der Mittelpunkt von Chile keine Öffnungszeiten, so dass wir zumindest hier einen kleinen Foto Stopp machen konnten. 

Zurück in Punta Arenas erklommen wir noch den Hausberg, von welchem man eine fantastische Sicht hat und wo man im Winter auch Ski fahren kann. 

Feuerland

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