Wecker: 4:45h, 13.12.2016
Stiefis Knöchel schmerzt seit zwei Tagen, daher entschlossen wir uns die Route zu kürzen und schon ab Paine Grande mit dem Boot zurück zu reisen.
Während Stiefi heute ausschlafen konnte, begab sich Dominik ein letztes Mal auf den Weg zum Torres del Paine. In aller Frühe war Dominik heute aufgestanden, um noch die Wanderung bis zum Mirrador Británico zu absolvieren. Das Wetter war schön angekündigt und das war es dann auch.
Doch fünf Uhr war sehr früh, die ersten Kilometer waren zäh zu laufen, aber das Licht perfekt zum Fotografieren. Es hat durchaus seine Vorteile so früh unterwegs zu sein, man ist ganz alleine auf dem Weg und wenn man dann ganz oben angekommen ist, dann kann man die Aussicht und Ruhe ganz für sich alleine geniessen.



















Stiefi war zwischenzeitlich aufgewacht und war so lieb alles zu packen und sich mit Boot und Bus auf den Weg nach Puerto Natales zu machen. Die Überfahrt mit dem Katamaran dauerte 30min und führte an einer wunderschönen bergigen Landschaft vorbei. Stiefi war froh, dann wieder in Puerto Natales zu sein, wobei es auch ein komisches Gefühl ist nach 5 Tagen Natur und Campingplatz wieder in einer Stadt zu sein.
Domis Rückweg lief auch ganz gut bis auf die letzten drei Kilometer, diese waren wieder zäh. Dominik war bereits um zwei wieder zurück am Campingplatz Paine Grande und nahm eine halbe Stunde später bereits das Boot nach Pudeto. Auf der Karte sieht Pudeto etwas grösser aus als der Campingplatz und Dominik dachte auch: „…sicherlich liesse sich dort auch was Warmes zu essen finden, womöglich kann man auch mit Kreditkarte zahlen und Internet hat es sicherlich auch, so kann man dann gut die Zeit bis zum 19h Bus vertreiben…“. Doch der Anschein täuschte, es gab nur ein kleines Café und mit Karte zahlen war nicht. Folglich konnte Dominik sich nur eine Kleinigkeit, immerhin warm, kaufen und musste aber dummerweise noch vier Stunden auf den Bus warten. Zum Glück sind wir durch das lange Campen schon etwas abgehärtet und so legte sich Dominik einfach auf den Boden und schlief bis zur Abfahrt.

