11.12.2016: Als Dominik aufwachte sass ca. 5 cm vor seinem Gesicht eine Maus (zwischen Innen- und Aussenzelt). Mit viel Rütteln liess sie sich nur widerwillig vertreiben. Zum Glück hatten wir unser Essen nicht im Vorzelt, somit sollte sich auch der Schaden eigentlich im Rahmen halten. Doch die erste Inspektion zeigte, dass das Innenzelt inklusive Stiefis Lieblingsjacke angefressen sind. Der zweite Blick zeigt, dass auch der Rucksack von ihr angefressen ist, genau dort wo die aufgeplatzte Erdnusstüte einen Tag zuvor war.


Der Tag hatte also gut angefangen. Nach dem Frühstück, was bereits um 6:00h war, machten wir uns auf den schwierigsten Streckenabschnitt der Tour. Vor uns standen 11h Wanderung nach Plan und 600m hoch und runter, alles bei einer Steigung von um die 45°. Es lief anfangs einigermassen gut und erstaunlicherweise war es nahezu windstill auf dem John Gardner Pass. Typischerweise wird dieses Stück durch die besonders starken Winde sehr schwer passierbar. Doch wir hatten Glück, dachten wir zumindest. Ein paar Stunden später fielen uns die Worte eines Rangers wieder ein: „Wenn es nicht mehr windet, dann regnet es.“ Denn ein paar Stunden später liefen wir durch Regen. Von unserer Mittagspause im Camping El Paso bis zu unserer Ankunft drei Stunden später im Camping Grey regnete es ununterbrochen. Das ganze noch bei 10°C, ihr könnt euch vorstellen wie wir uns fühlten als wir ankamen. Die Info, dass es das heiße Wasser in den Duschen erst drei Stunden später gäbe, machte die Ankunft nicht besser.













Super8 auf dem Pass. This photo is for Eric, thanks for the chocolate bar.


Der Grey Gletscher


















Mittagspause im Camping El Paso






Camping bei um die Null Grad, im Hintergrund sieht man Neuschnee.

Der überfüllte Aufenthaltsraum vom Campingplatz, auch Dampfbad genannt.

Der Aufenthaltsraum der Herberge, auch nicht weniger voll, aber deutlich grösser und mit heisser Schoki.

Fraenzi und Markus waren schon lange vor uns angekommen. Zum Glück gibt es hier ein sehr schönes Refugio, in welchem wir uns bei heisser Schoki aufwärmen konnten.
- Höhenmeter ca. 600m
- Distanz ca. 15km
- Zeit ca. 9h