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Auf Wiedersehen Bolivien!

Der 25.01.2017 ist unser letzter Tag in Bolivien. Punkt 6h morgens hiess es aufstehen, kurz noch fertig packen und zum Busbahnhof. 

Tütenkaffee und Quinoa-Brei

Stundenlang ging es erst einmal über Schotterpisten durch die Grossraum Metropole La Paz und El Alto. Überall sieh sah man Baustellen, unfertige rote Backsteinhäuser (vermutlich aus steuerlichen Gründen nie fertig gestellt), Müll, Schutt, streunende Hunde, mehr Backsteinmauern, arme Menschen und arbeitende Kinder. Es stimmt uns immer sehr traurig, all diese Armut zu sehen. Gleichzeitig fasziniert uns Bolivien. Es wirkt vieles noch so ursprünglich, vielleicht auch gerade wegen der Armut, die einen Wandel nur sehr langsam zulässt. Der Grossteil der Bevölkerung ist indigen, das ist zuerst ungewohnt und dann sehr schön anzusehen. Obwohl der Gegensatz zwischen reichen Touristen und armen Händlern oder gar Schuhputzern kaum grösser sein könnte, sind die meisten sehr freundlich, interessiert und für ein gestelltes Bild immer zu haben. Bolivien hat uns bisher wie kein anderes Land auf unserer Reise bewegt, beeindruckt und nachdenklich gestimmt. ¡Bolivia, que le vaya bien!

Mit Hagel und Regen werden wir nach neun Stunden in unserem Zwischenziel Puno in Peru begrüsst. Gerne hätten wir Puno übersprungen, doch leider ist es nicht möglich direkt von La Paz zur Insel Amantani zu fahren, wir müssen also hier auf die Fähre bis morgen früh warten.

Eigentlich wollten wir uns hier noch ein bisschen was ansehen, aber es regnet so stark, dass wir uns letztendlich mit einem Tuktuk zu einem chinesischen Restaurant fahren lassen und nachher auch wieder zurück.

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