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On the road again

(07.01.2017) Wenn man sich schon kurz nachdem Aufstehen fragt: Kann das wirklich gut gehen?

Aus Kostengründen und Schuhe-vielleicht-noch-ankomm-Gründen hatten wir gestern zwei unterschiedliche Flüge nach San Pedro gebucht. Dominik nahm den günstigeren Flug mittags und Stiefi ihren abends. Da Dominiks Flug sehr früh war, standen wir schon um Viertel vor sechs auf. Ziel war es den Bus um 6:45h zu kriegen, doch leider war der sehr pünktlich und ist uns vor der Nase oder vor den Zähnen (wir mussten noch Zähneputzen) weggefahren. Anfangs waren wir noch guter Laune, denn um 07:15h wäre ja der nächste. Leider kam der aber nicht, so dass wir erst um 07:45h los kamen. Somit war schon am Anfang die Hälfte unseres Puffers aufgebraucht. Da Dominik bereits mit der insolventen airberlin genügend Flüge verpasst hatte bzw. nicht boarden durfte, ist er ein gebranntmarktes Kind. So kam es, dass er kein Risiko einging und anstelle der Metro-Bus-Kombi die Taxi-Variante vorzog und so zwar fast ein Tagesbudget fürs Taxi ausgab, dafür aber mehr als pünktlich am Flughafen war. Also nochmal alles gut gegangen.

Stiefi unterdessen wollte noch einmal in das olympische Schwimmbad in Santiago gehen, jedoch vorher noch bei der Rezeption von Rocios Hochhaus vorbei schauen, ob mittlerweile ihre Schuhe nicht doch schon ankamen. Dort stellte sich heraus, dass das Pakete keine Angabe der Appartement Nummer hatte und deshalb wahrscheinlich wieder zurück geschickt wurde und sich vielleicht am Postamt befindet. 😐  Also führte Stiefis Weg weiter zum Postamt, dort erzählte man ihr dann, dass das Paket in Chile noch gar nicht angekommen sei. 😣 Somit ist klar, dass die Express Sendung (Lieferung innerhalb von fünf Tagen) auch nach sieben Werktagen nicht ankommt.

Die verbleibende Zeit konnte Stiefi noch nutzen um wieder ein paar Bahnen im Olympischen Schwimmbad zu ziehen. 😁 Danach flog auch sie nach Calama und fuhr weiter mit dem Bus nach San Pedro.

Wo zwischenzeitlich Dominik sich um eine Unterkunft kümmerte. San Pedro, das wussten wir schon vorher, war gut ausgebucht und daher blieb uns nicht viel Auswahl als ein einfacher Campingplatz.

Die anschliessende Erkundungstour durch die triste und staubige Stadt bestätigen, dass dieser Ort sehr von Touristen überrannt ist. 



Unser nächste Ziel heisst Uyuni de Atacama und gerne würden wir eine dreitägige Tour dorthin unternehmen. Daher klapperte Dominik dann noch knapp zehn Reiseagenturen ab um heraus zu finden, dass sie alle die gleiche Tour für den gleichen Preis (95’000 – 110’000 CLP) anbieten. Wie wir am nächsten Tag sehen werden, bedeutet eine Stichprobe von zehn aus fünfzig Agenturen eben nicht, dass alle gleich sind.

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