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Bling bling

Unser erstes Ziel heute (26.02.2017) war der schwimmende Markt Taling Chan. Mit dem Boot ging es über den Chao Phraya bis zur Thonburi Railway Station. Dort stiegen wir auf die umgebaute Ladefläche eines Pickup Trucks. Hier gibt es ganz viele solcher Songthaews, übersetzt „Zwei-Bank-Trucks“, bestehend (wie der Name schon sagt) aus zwei Bänken, die sich gegenüber stehen. Der Markt ist sehr touristisch, bietet aber einiges an aussergewöhnlichem Essen und Tieren, die hoffentlich nicht alle zum Verzehr gedacht sind.

Mit dem Speedboot fuhren wir vom Markt aus noch über einen Khlong (Kanal) zu einem Tempel, welchen man angeblich nur mit dem Boot erreichen kann und dessen Namen wir uns nicht merken konnten. Somit können wir es leider nicht überprüfen, ob es nicht doch eine Brücke zum Tempel gibt. Die Bootsfahrt war noch touristischer als der Markt, z.B. hielten wir einmal an, um frisches (!!!) Brot zum Fische füttern und einmal um Essen zu kaufen, dazu wurden wir von einer Führerin nonstop beschallt. Letzteres wäre ja nicht weiter schlimm, aber der Informationsgehalt dieses Monologes ging gegen Null.

Danach machten wir uns auf zum königlichen Palast, welcher berstend voll war von Menschenmassen. Wir liessen uns vom Menschenstrom mitziehen und waren so bereits nach einer Stunde durch. Naja mehr Zeit hatten wir eh nicht, da die Palastanlage pünktlich um 16:30h schliesst. Der Palast und die dazugehörigen Tempel ist voller Gold, Spiegeln und Glitzer, also ganz viel Bling Bling. Es ist alles so viel auf Schmuck und Protz, dass man es gar nicht richtig absorbieren kann. Da wir mittlerweile schon so lange am Reisen sind, gibt es immer öfter auch das andere Extrem: „Oh noch ein Monument!“, „… noch ein schöner Strand“… Auch schockiert uns die Armut und die nahezu ständig vorhandene Verschmutzung lange nicht mehr so arg wie zu Anfang.

Trauergäste, die sich den Leichnam des im Oktober verstorbenen Königs

Über den Schweine-Tempel, ging es noch zum Wat Suthat Thep Wararam und zur Riesenschaukel.

Abendessen waren wir dann in Chinatown. Einige Strassen sind so voll gepackt mit Essensständen, dass man fast nicht durchkommt. Es werden auch diverse Delikatessen wie Haifischflossensuppe in edleren Restaurants für umgerechnet 100€ angeboten.

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2 Kommentare

  1. Pepoo 10. März 2017

    wenn dia wüsst, wo ihri Hand isch, würdi sie nümm so lacha. hahahaha

    • Dominik 14. März 2017 — Autor der Seiten

      Hoi, das ist uns noch gar nicht aufgefallen. ?

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