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Essen und Trinken, wie Gott in…

Stiefi legte heute (20.03.2017) nochmals einen Ruhetag ein, da ihr immer noch nicht ganz wohl ist. Sie gönnte sich eine Thai Massage, während Dominik sich einen Fahrradausflug gönnte. 🙂

Mit einem klapprigen alten Velo ging es ein paar Kilometer ans Ostufer des Inle See entlang. Der Inle See ist eigentlich eher eine Pfütze, mit einer Durchschnittstiefe von 1.52m könnten wir an den meisten Stellen leicht stehen. Die Maximaltiefe ist gerade Mal 3.5m so dass wir zumindest über einander gestapelt eine(r) stehen könnten.

Die geringe Wassertiefe erlaubt aber eine einfache Agrarbewirtschaftung des gesamten Ufers, entgegen welches Dominik bis Maing Thauk radelte. Dort angelangt bewunderte er die hölzerne Brücke, die weit in den See reicht.

Auf dem Rückweg fuhr er noch zu zwei angepriesenen Sehenswürdigkeiten: einem versteckem Tempel im Wald und zu einen natürlichen Swimmingpool. Naja, der Tempel war OK, es gab von dort eine nette Aussicht auf den See und der Pool war wie immer hier ein betoniertes Becken im Wald, niemand da und nicht sonderlich einladend.

Zum Sonnenuntergang waren wir mit Melanie auf dem Weingut verabredet. Die Kritiken über den Wein online sind vernichtend, aber uns war das egal. Wir hatten in den letzten vier Monaten nur selten und seit über einem Monat keinen Wein. Als wir mit dem Velo den Berg hoch gestrampelt waren, trauten wir unseren Augen nicht. Ganz entsetzt liefen wir zum ersten Tisch und fragten ziemlich laut: „Is this cheese?“ Wir konnten es nicht glauben, aber es war tatsächlich Käse! Eine Art Emmentaler und ein Blauschimmelkäse. Wir waren überglücklich endlich wieder vollständig vergorene Trauben und Milch zu verkosten und nicht nur halb fermtiertes Gemüse in​ Öl. Das Weingut ist noch relativ jung, aber die Spätauslese mundet schon vorzüglich. In Myanmar gibt es bereits ein paar Weingüter, eines zum Beispiel auch in der Nähe von Yangon. Wir waren sehr glücklich und fühlten „uns wie Gott in Myanmar“. 😉

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