Der 14.12.2016 war unser letzter Tag in Puerto Natales. Bevor wir abfahren konnten, mussten wir aber wieder Dinge erledigen: Geld abheben, geliehene Wanderstöcke zurück bringen, chilenische SIM Karte aktivieren und noch kurz ins Internet gehen. Klingt einfach, kann aber durchaus viel Zeit beanspruchen.
Geld abheben: an der ersten Bank gab es nur 150’000 CLP, bei der nächsten Bank gab es eine nicht ganz verständliche Meldung am Automaten. Irgendwann haben wir das Geld gekriegt, haben es genommen und sind gegangen…. ohne die Karte zu nehmen, denn diese kommt in Chile erst nachdem Geld wieder aus dem Automaten. Die Karte ist also erstmal weg. Zum Glück haben wir noch andere Karten.
Für die Wanderstöcke waren wir mehrmals an dem Laden und er war immer zu. Nach dem zweiten Mal fragen wir im Laden nebenan. Dort zeigte man uns auch die etwas versteckte Klingel zum Wanderstöcke-Laden. Daraufhin kam die Mutter des Besitzers raus, hat ihren Filius angerufen und nach nochmal 15 Minuten warten kam dann auch jemand.
Die meisten Kaffees und Restaurants haben zwar Internet, man kommt aber nicht rein, sondern nur bis zum Router.
SIM aktivieren: Auf der Verpackung stand „einbauen, anrufen und den Anweisungen folgen“. Klingt einfach, das Problem waren jedoch diese Anweisungen. Der erste Schritt war klar, doch dann war die Frage nach der „ruta“-Nummer. Das Wort kannten wir nicht, also hatten wir Leute gefragt. Auch hier benötigte es zwei Anrufe, dann war klar, wir brauchen eine Aufenthaltsbewilligungsnummer. Haben wir aber nicht. Also geht es in einen Telefonladen, der erste verkauft zwar Verträge, ist aber nicht zu ständig für Beschwerden, dafür gibt es einen anderen Laden. Das nennen wir mal Spezialisierung. Im Beschwerde-Annahme-Laden hängen dann Telefone an der Wand, welche einen mit der Hotline direkt verbinden. Der Geräuschpegel in der Halle ist jedoch so hoch, dass wir unmöglich irgendwas an diesem Telefon verstanden hätten. Glücklicherweise gibt es aber noch weitere Beschwerdeschalter, einen Empfang und einen irgendwie anderen Schalter. Zusammen mit dem freundlichen Chilenen findet man dann aber doch irgendwie eine Lösung. Zusammenfassend können wir sagen, dass alle hier sehr freundlich und bemüht sind, aber es wird schon etwas verkompliziert.




